Sorry wenn ich das so sage aber – jeder der keine in Deutschland geborenen Eltern hat – sollte keinen Deutschen Pass erhalten. Wir Deutsche sind da viel zu laissez-faire.

Mehmet Ercan Göker (* 2. April 1979 in Kassel)[1] ist ein deutsch-türkischer Unternehmer, der im April 2003 das Kasseler Unternehmen MEG gegründet hat. Das Unternehmen wurde 2009 von der Aragon AG übernommen, die nach kurzer Zeit das Insolvenzverfahren eröffnete.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mehmet_G%C3%B6ker

Ich glaube das nennt sich “Finanzkriminalität”.

Banker, Versicherungsarschlöcher – zeig mir einen – der nicht durch Ausbeutung – das Leid anderer seinen Ferrari finanziert.

Oder es zumindest versucht.

Im Fall Göker ziemlich schief gelaufen.

Opfer sind Versicherte in der privaten Krankenversicherung. Sie werden unter falschen Vorzeichen und mit falschen Namen in neue Verträge gelockt – mit Wissen der AXA Krankenversicherung und der Hallesche Private Krankenversicherung.

Das Verbrecher-Syndikat benutzt für seine Arbeit sogar gefälschte Geschäftsunterlagen und gefälschtes Briefpapier der großen Versicherungen, um das Geschäft erfolgreich abschließen zu können. Bis zum Zwölffachen des angeblich eingesparten Krankenkassenbeitrages landet beim „Wirtschaftskontor Ludewig“. Ein Millionengeschäft, von dem Mehmet Göker mindestens 60 Prozent erhält.

Das Tarnunternehmen „Wirtschaftskontor Ludewig“ des Korschenbroichers Herbert Scheulen kassiert 30 Prozent. Scheulen, der nebenbei als Fußballtrainer arbeitet, ist über den Fußballer Said Daftari in das Verbrecher-Syndikat des Mehmet Göker gekommen. Wenigstens er arbeitet wohl unter seinem richtigen Namen.

Quelle: https://www.gerlachreport.com/news/mehmet-goeker-die-namen-des-verbrecher-syndikats

Im September 2007 fanden eine Razzia bei MEG AG sowie Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Beitragsvorenthaltung gegen Göker statt. Anfang August 2008 führte dies zu einer Verurteilung Gökers zu einer Geldstrafe von 720.000 Euro in Tagessätzen. Der Verdacht, Göker habe keine Sozialbeiträge für seine scheinselbstständigen Versicherungsvermittler abgeführt, bestätigte sich vor dem Kasseler Landgericht und es mussten umfangreiche Nachzahlungen geleistet werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelte im November 2009 gegen Göker wegen des Verdachts der Untreue und Insolvenzverschleppung. Im Februar 2010 gab es Ermittlungen wegen Verrats von Geschäftsgeheimnissen durch die Kasseler Staatsanwaltschaft. Diese ließ im November 2010 17 Büros und Wohnungen durchsuchen. Es bestand der Verdacht, Göker verkaufe immer noch private Krankenversicherungen über sogenannte Strohmänner. Das soll Göker auf Grundlage der früheren Datensätze der MEG, die Adressen von potenziellen Interessenten und Stammkunden enthalten, getan haben. Die Kasseler Staatsanwaltschaft stellte die Vermutung an, Göker habe sich diese Datensätze nach der MEG-Insolvenz zu Unrecht angeeignet, um damit weiter Geschäfte machen zu können. Dies stelle einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und den Tatbestand der Insolvenzverschleppung dar.

Der Ex-Chef der MEG AG musste am 22. Dezember 2010 an die Allianz Krankenversicherung 125.000 Euro zurückzahlen. Dabei handelte es sich um Vorschüsse bzw. Provisionen, die die Allianz AG der MEG AG für künftige Vertragsabschlüsse vorausbezahlt hatte, die schließlich nicht erzielt wurden.

Göker musste sich am 31. Mai 2011 erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf dabei Göker Untreue vor. Er soll von einem Organisationsdirektor der MEG Provisionszahlungen in Höhe von 20.500 Euro in bar entgegengenommen haben. Göker habe das Geld an die MEG oder den späteren Insolvenzverwalter weiterleiten müssen, was er laut Staatsanwaltschaft aber nicht getan hat. Im September 2011 wurde er in Abwesenheit zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Göker legte gegen das Urteil in erster Instanz Berufung ein. Dieses Verfahren wurde im September 2012 eingestellt, da stattdessen eine weitaus schwerwiegendere Anklage wegen des unerlaubten Handels mit Datensätzen erhoben werden sollte.[4]

Im Februar 2012 erhob die Staatsanwaltschaft Kassel Anklage wegen gewerbsmäßigen Betruges. Göker wird vorgeworfen, einem Mitarbeiter sowie dessen Gattin wegen Insolvenz willkürlich überhöhte bzw. niedrige Gehälter gezahlt zu haben, um deren Pfändung zu umgehen. Die Gehälter standen somit der Insolvenzmasse und dadurch den Gläubigern nicht mehr zur Verfügung.[5]

Von November 2012 bis Ende Mai 2013 befand sich der frühere Generalbevollmächtigte der MEG und Stellvertreter Gökers, Vincent Ho, im Gefängnis Kassel-Wehlheiden in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Betrug, Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen sowie das Beiseiteschaffen von Geschäftsdaten vor. Letzteres soll er gemeinsam mit dem früheren MEG-Chef begangen haben. Gegen Göker selbst bestehen weiterhin ein Haftbefehl in Deutschland sowie ein internationaler Haftbefehl. Im März 2013 wurden bundesweit Durchsuchungen bei ehemaligen Geschäftspartnern Gökers durchgeführt.[6][7] Ende April 2013 erhob die Staatsanwaltschaft Kassel die Anklage wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und des Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz.[8]

Gegen Göker liegt ein Internationaler Haftbefehl vor.[9] Nachdem mit der Türkei, in die sich Göker abgesetzt hat, aufhält, kein Auslieferungsabkommen besteht, ist der Haftbefehl jedoch nicht vollstreckbar. Aufgrund der Schwierigkeit einer Verhandlung in Abwesenheit und der Überlastung der zuständigen Wirtschaftskammer am Landgericht Kassel sei es laut Gerichtssprecher schwierig, gegen Göker zu verhandeln.[10]

Ende Februar 2015 forderte der Versicherer AXA vor dem Landgericht Kassel von Göker 2,6 von 3,1 Millionen Euro insgesamt geleisteten Vorschüssen zurück. Das Unternehmen beruft sich dabei auf den Courtagehaftungsanspruch gegenüber dem ehemaligen Geschäftsführer der MEG AG. [11]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mehmet_G%C3%B6ker

“Ho (27) und sein früherer Vorgesetzter Göker (34) sind von der Staatsanwaltschaft Kassel bereits im April vergangenen Jahres wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz angeklagt worden. Darauf steht Gefängnis bis zu fünf Jahren. Vincent Ho ist außerdem des gewerbsmäßigen Betrugs verdächtig. Hier droht eine Gefängnisstrafe bis zu zehn Jahren.”

Quelle: https://www.hna.de/kassel/goeker-prozess-zulassung-anklage-landgericht-kassel-unklar-3374317.html

Das kann nicht der Erfolg sein – den sich eine Gesellschaft wünscht – noch mehr Kriminelle zu züchten.