Erst einmal darf man nicht vergessen um was es eigentlich geht: Leben im sonst kalten Universum ist immer etwas besonderes.

Leben das ein Bewusstsein hat und bewusst lebt – sollte eigentlich auch sammt seinem biologischen Gleichgewicht ein Stück weit allein wegen seiner Seltenheit schützenswert sein.

Von 9 bekannten Planeten in unserem Sonnensystem gibt es bisher nur auf einem Leben.

Trotzdem geht Homosapiens recht unweise damit um und zerstört seine eigene Lebensgrundlage weil er (meistens Männer) sich durch Ausbeutung/Extraktionismus und der damit einhergehenden Erwerb an Privilegien durch Geld fühlt wie Gott und gerne noch eine Weile Gott bleiben möchte.

Also geht es eigentlich immer darum ein möglichst gutes und auch dauerhaft machbares (über)Leben für jedes fühlende und bewusste Leben im Universem zu organisieren.

Alles andere ist NICHT sapiens, nicht weise.

Im Grunde ist es auch immer das selbe ob Kapitalismus oder Kommunismus oder Königtum oder Demokratie oder Diktatur – es geht um die Machtsucht einiger weniger – welche vermutlich Psychopathen ohne Sinn für Recht und Einfühlungsvermögen nach oben an die Regierung apühlt – welche dann über die Leichen ihrer Mitmenschen gehen – nur um selbst an der Macht zu bleiben oder diese auszubauen.

Absolut pervers und NICHT sapiens.

Jedes System welches NICHT das nachhaltige Wohl aller (99%) als Ziel hat – gehört abgeschafft/geändert.

Was Lenin oder Marx vermutlich mit der “permanenten Revolution” meint – ist dass es keinen perfekten Staat/Organisationsform geben kann – weil der Mensch selbst Fehler macht/fehlerhaft ist und deswegen all seine Werke ja sogar dieser Text fehlerhaft sein werden und deshalb ständiger Überdenkung und Neukonstruktion bedarf.

Iterativ zum besseren Kooperationsystem.

Dabei sollte jeder Mensch sein volles (positives) Potential entfalten können und sich als Mensch weiter entwickeln können.

Laut diesem Text hat Stalin die “revolutionären Intellektuellen Eierköpfe” (Halbglatzen) nur benutzt um seine Herrschaft zu legitimieren – danach wurden diese Menschen die tatsächlich an die Revolution glaubten ihm lästig und er lies Sie in Schauprozessen hinrichten.

Einen brutaleren Verrat an den eigenen Leuten aufgrund von Machtsucht kann ich mir nicht vorstellen.

“Stalin zog die Summe aus den Erfahrungen der Interventionskriege: die intellektuellen Eierköpfe können wohl eine Revolution organisieren, aber sie können keinen Staat erhalten und verwalten.

Im Gegenteil, ihr revolutionärer Trieb muß sie eines Tages zum Aufstand gegen den Staat bringen, den sie selbst geschaffen haben.

Stalin, nun selbst Staatsvater, fügte der Leninschen Theorie deshalb eine entscheidende Korrektur bei.

Er verlegte die Marschrichtung der Partei vom Leninschen Weg auf dem schmalen Grat auf die Route des Rechts-Opportunismus. Die behäbigen, tumben Pöstchenjäger, die den Stuhl, auf den man sie setzt, zu behaupten wissen, wurden die Creme des Kommunismus.

Jetzt gab es nur noch eine Todsünde: das Gemurre der links-opportunistischen Trotzkisten von der permanenten Revolution.

Ehe sie auf Grund von Stalins Theorie dem Staat gefährlich werden konnten, wurden sie in den dreißiger Jahren über die Bühne
der Moskauer Schauprozesse gezogen und liquidiert.

Stalin gab der Weltrevolution noch einmal das grüne Licht, als nach Weltkrieg II die Balkanstaaten und die Tschechoslowakei den kommunistischen Eroberern hilflos preisgegeben waren und der Kommunismus auch in Italien und Frankreich eine Hausse zu verzeichnen hatte. Die Slanskys der Balkanländer organisierten die Revolution.

Aber da sie unter dem Auge Moskaus vor sich ging, brauchte sie nicht lange, bis sie sich konsolidierte.

Ebenso schnell hatten die Slanskys ihre Schuldigkeit getan und konnten gehen.
Die von weltrevolutionären Plänen geplagten Intellektuellen wurden von dem Gesetz gerichtet, das Gottwald, dem behäbigen Apparatschik, die absolute Macht im Staate gab.

Sie hätten dem Gesetz nicht entgehen können, wenn sie ihre Geständnisse widerrufen hätten.

Nur einmal in der Geschichte der kommunistischen Schauprozesse widerrief ein Angeklagter die in der Untersuchungshaft erzwungenen Geständnisse.

Das war der ehemalige Volkskommissar Krestinskij (1938). Krestinskij wurde daraufhin abgeführt. Am anderen Morgen wurde er mit den deutlich sichtbaren Zeichen mehrgradiger Brutalitäten erneut vor den Ankläger Wyschinskij gebracht.

Er gestand und wurde zum Tode durch den Strang verurteilt.”

Der Spiegel 03.12.1952

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21978265.html