Zitate aus obigem Interview:

“Der Neoliberalismus ist ein Chamäleon”

Mausfeld3

“Der Neoliberalismus nutzt (Nomie Klein) Krisenkapitalismus – er lebt von Krisen – er ernährt sich von Krisen – er nutzt Krisen – um ein bestimmtes Programm der Umverteilung von unten nach oben voran zu treiben.”

Zur Person:

Rainer Mausfeld Geboren 22. Dezember 1949 in Iserlohn, Beruf Psychologe ist ein deutscher Psychologe und Hochschullehrer. Er studierte Philosophie und Mathematik.

legendärer Youtube Vortrag (wenn auch etwas langatmig :-D): “Warum schweigen die Lämmer?”

Hat studiert: Mathematik und Philosophie

Unterrichtet: Psychologie, Wahrnehmung und Kognitionsforschung (unterbewußte Prozesse), Geschichte der Psychologie

Biographie:

Akademischer und beruflicher Werdegang
seit 1993 Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel
1992 – 1993 Professor für Allgemeine Psychologie an Universität Mannheim
1990 Habilitation an der Universität Bonn
1987 Visiting Research Professor an der University of California at Irvine
1984 Promotion an der Universität Bonn
1979 – 1981 Referent am Institut für Test- und Begabungsforschung der Studienstiftung des
deutschen Volkes in Bonn
1969 – 1979
Studium der Psychologie, Mathematik und Philosophie an der Universität Bonn sowie
der Mathematischen Psychologie an Universität Nijmegen, Niederlande
Projektkoordination (Auswahl)
1995 – 1996
Leiter einer internationalen Forschungsgruppe am Zentrum für Interdisziplinäre
Forschung (ZiF) in Bielefeld
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
www.leopoldina.org
1Freitext über die persönlichen Arbeitsschwerpunkte
Struktur der biologisch vorgegebenen Konzeptformen des Wahrnehmungssystems, auf deren
Grundlage physikalische Inputs Bedeutungskategorien aktivieren können
Architekturale Grundlagen der Befähigung zur gleichzeitigen Einnahme multipler mentaler
Perspektiven
Struktur und computationale Prinzipien interner Kausalanalysen, durch die sich u.a.
innenverursachte mentale Aktivitäten von außenverursachten trennen lassen
Interessenschwerpunkte:
Ideengeschichte der Naturwissenschaften (insbes. des 17. Jhts.)

Akademischer Werdegang

Studium der Psychologie, Mathematik und Philosophie (Universität Bonn) sowie der Mathematische Psychologie (Universität Nijmegen)
1979 Diplom in Psychologie
1984 Promotion mit einer Arbeit zur probabilistischen Messtheorie
1979 -1981 Referent am Institut für Test- und Bega­bungs­for­schung der Studien­stiftung des deutschen Volkes in Bonn
1987 Visiting Research Professor an der University of California at Irvine
1990 Habilitation
WS 90/91 – SS 91 Lehrstuhlvertretung Prof. Drösler an der Universität Regensburg
1992 Ruf an die Universität Mannheim (Allgemeine Psychologie)
seit 1993 Professur für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel
1995-1996 Leiter einer interdisziplinären Forschungsgruppe am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld

 

Forschungsinteresse

Das Hauptinteresse MAUSFELDS richtet sich auf die Struktur der biologisch vorgegebenen Konzeptformen und die daraus resultierende Semantik des Wahrnehmungssystems. Am Beispiel der Farbwahrnehmung führt er experimentelle und theoretische Untersuchungen zu den vorgegebenen Konzeptstrukturen durch, auf deren Grundlage das Wahrnehmungssystem den sensorischen Input in Bedeutungskategorien segmentiert. Zudem beschäftigt er sich mit den Architekturprinzipien, auf deren Grundlage das menschliche Gehirn zur gleichzeitigen Einnahme multipler Perspektiven und zur Handhabung von Ambiguitäten befähigt ist. Darüber hinaus gelten seine Interessen Fragen der Wissenschaftsgeschichte der Naturwissenschaften.

Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Gesellschaft für Kognitionswissenschaft (Gründungsmitglied)
  • Wilhelm-Wundt-Gesellschaft
  • Deutsche Akademie der Naturforscher LEOPOLDINA in Halle

Publikationen (Auswahl)

Mausfeld, R. (2007). Ziele und Grenzen einer naturwissenschaftlichen Erforschung des Geistes. In A. Holderegger, B. Sitter-Liver & Ch. Hess (Hrsg.), Hirnforschung und Menschenbild. Basel: Schwabe.

Mausfeld, R. (2005). Vom Sinn in den Sinnen. Wie kann ein biologisches System Bedeutung generieren? In Elsner, N. & Lüer, G. (Hrsg.), „…sind eben auch nur Menschen“ – Verhalten zwischen Zwang, Freiheit und Verantwortung (S. 47-80). Göttingen: Wallstein.

Mausfeld, R. (2003). Conjoint representations and the mental capacity for multiple simultaneous perspectives. In H. Hecht, B. Schwartz, & M. Atherton (Eds.), Inside Pictures: An Interdisciplinary Approach to Picture Perception (pp. 17-60). Cambridge, Mass.: MIT Press.

Mausfeld, R. (2003). ‘Colour’ as part of the format of different perceptual primitives: The dual coding of colour. In R. Mausfeld & D. Heyer (Eds.), Colour perception: Mind and the Physical world (pp. 381-429). Oxford: Oxford University Press.

Mausfeld, R. & Andres, J. (2002). Second order statistics of colour codes modulate transformations that effectuate varying degrees of scene invariance and illumination invariance. Perception, 31, 209-224.

Mausfeld, R. & Niederée, R. (1993). Inquiries into Relational Concepts of Colour Based on an Incremental Principle of Colour Coding for Minimal Relational Stimuli. Perception, 22, 427-462.

Narens, L. & Mausfeld, R. (1992). On the Relationship of the Psychological and the Physical in Psychophysics. Psychological Review, 99, 467-479.

Quellen:

http://de.wikimannia.org/Rainer_Mausfeld

https://kenfm.de/rainer-mausfeld/

Dokumente:

Curriculum Vita: http://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Mitglieder/CV_Mausfeld_Rainer_D.pdf

Rainer-Mausfeld_Warum-schweigen-die-Laemmer.pdf