Nicht nur in der Neuzeit (von Bismarck bis Hitler und Co) gab es Feinde der Demokratie.

Wie in “warum die Lämmer schweigen” zu hören ist war Socrates kein Freund der Demokratie und sah diese sogar als dekadente Verfallsform einer Gesellschaft an.

Ich denke es gibt 1000x Varianten der bekannten Herrschaftsformen (Diktatur, Demokratie, Kommunismus) und jedes Land wäre in der Pflicht nicht stehen zu bleiben und den Stillstand als “alternativlos” zu zementieren, sondern ständig mit neuen Regierungs und Wirtschaftsforemn (BGE) zu experimentieren bzw. die bekannten weiter zu entwickeln, in eine Richtung, welche die Defizite, Schwächen und Manipulationsmöglichkeiten des Menschen mit berücksichtigen und möglichst Fehlverhalten erkennen lässt, bevor es sich gravierend negativ auswirkt.

Technologisch hat die Menschheit gigantische Fortschritte vollbracht.

Aber Kulturell… entwickeln wir uns rückwärts. (man sieht es an meinem Schreibstil welcher voller RECHTSchreibfehler ist)

Die Amis waren sehr froh um den zweiten Weltkrieg… ja gut Sie haben ein paar Tausend Mann (laut Wikipedia fast eine halbe Million (407316) aber keine Zivilisten? krass.) verloren, aber es war das “beste” Wirtschaftsprogramm welches die Arbeitslosigkeit des Börsencrashs von 1929 auf 0% reduziert hat und das ehemlige Mutterland England in eine 20 jährige Schulden-Abhängigkeit mit USA gebracht hat. (Waffenkauf ist teuer… erinnert euch das auch an Griechenland’s Milliarden für Deutsche Rüstungsgüter? (U-Boote für 2.8 Milliarden €) mit gleichem Ergebnis – dauerhafte Abhängigkeit vom Schuldner)

Noch besser: Deutschland investiert (weder der Staat noch die Wirtschaft) z.Z. so gut WIE GAR NICHT in Forschung und Entwicklung. (Südkorea mit 4.36% des GDP und Israel mit 4.2% des GDP pro Kopf am meisten… danach kommt Japan, Schweden, Finland, USA, Österreich, Estland, Dänemark und dann Deutschland mit 2.3%)

Für die Nordamerikaner war Nazi-Germany eine Technik-Fundgrube… sei es die V2-Raketen-Technologie oder der erste Nazi-Stealth-Bomber.

LOS ANGELES, CALIFORNIA: A full scale replica of the Ho 229 bomber made with materials available in the 1940s. (Photo credit © Linda Reynolds / Flying Wing Films)

LOS ANGELES, CALIFORNIA: A full scale replica of the Ho 229 bomber made with materials available in the 1940s. (Photo credit © Linda Reynolds / Flying Wing Films)

nazi germany stealth bomber - horton ho 2-29_

Alles in Deutschland entwickelt – alles kopiert und abgekupfert und weiter entwickelt.

Manche Nordamerikaner meinen die Technik entwickelt sich in Kriegszeiten schneller als in Friedenszeiten.

Ob das stimmt wage ich zu bezweifeln… allerdings fördert unser Geldsystem auch keine echte Forschung und Entwicklung in alle Richtungen… nur in die Richtungen in denen sich Geld verdienen lässt z.B. Fracking und Psychopharmaca.

Selbst wenn es stimmt, sind es 65 Millionen Menschenleben wert, dass wir jetzt theoretisch zum Mars fliegen könnten?

Nur weil uns kein besseres Geld-System eingefallen ist welches die positiven Qualitäten des Menschen fördern und die schlechten bestraft?

Es geht noch schlimmer: Es gibt Lobby-Gruppen und “Think-Tanks” wie das PNAC: “Project for the New American Century” welches meiner Meinung nach mit gezielter Manipulation der Massenpsychologie versucht die Welt in ihre neo-liberale und geo-strategische Richtung zu lenken.

http://www.historycommons.org/timeline.jsp?timeline=neoconinfluence&neoconinfluence_neoconservative_think_tanks=neoconinfluence_pnac

Diese Leute sind davon überzeugt: Frieden ist nur die Pause zwischen zwei Kriegen. Diese Meinung versuchen Sie als “Wahrheit” in der Bevölkerung zu verankern und verwenden z.B. die öffentlichen Medien als Manipulations-Instrument... bis jemand in Europa eine Doktorarbeit darüber schreibt und Sie anfangen ihre eigenen Lügen zu glauben.

Auch hier vermute ich, haben Sie von den Nazis gelernt:

Göring: https://de.wikiquote.org/wiki/Hermann_G%C3%B6ring

  • “Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg […] Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. […] Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.” – Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: “Nuremberg Diary” 1947), S. 270 books.googleS. 270 books.google, S.270 books.google. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margarete Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard.
  • (Englisch: Naturally, the common people don’t want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship.[…] That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country. – en:Hermann Göring#Nuremberg Diary (1947) p. 278279 books.google)


Blicken wir zurück zu den ersten Erfahrungen mit der dem Experiment “Demokratie” im antiken Griechenland:

“Im Jahre
411 vor Christus hat eine Gruppe von 400 Demokratie-Gegnern gegen die athenische Demokratie geputscht und versuchte, eine Oligarchie zu installieren.

Quelle: Übersetzt von: http://www.britannica.com/biography/Socrates

“Die Herrschaft der Dreißig (griechisch οἱ Τριάκοντα Τύραννοι, hoi Triakonta Tyrannoi, „die Dreißig Tyrannen“) war eine acht Monate – von August 404 bis März 403 v. Chr. – dauernde Terrorherrschaft von 30 Oligarchen im antiken Athen.”

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_der_Drei%C3%9Fig

“Tatsächlich ging Charmides in die Politik, aber nicht auf die von Sokrates ins Auge gefasste Weise im Rahmen der demokratischen Staatsordnung.

Da er wie sein Vetter Kritias oligarchisch gesinnt war, kam seine Chance erst nach der katastrophalen Niederlage Athens gegen Sparta im Peloponnesischen Krieg, als eine oligarchische Gruppe im Jahr 404 die demokratische Staatsordnung beseitigte.

Die Oligarchen übernahmen die Macht und richteten einen „Rat der Dreißig“ als höchstes Gremium ein.

In dem dreißigköpfigen Rat, der aus den Anführern der oligarchischen Bewegung bestand, spielte Kritias eine wichtige Rolle.

Charmides kam nun ebenfalls zum Zug.

Er gehörte aber nicht – wie oft fälschlich behauptet wird – dem Rat der Dreißig an, sondern wurde nur in einen Ausschuss von zehn Männern berufen, dem die Dreißig die Verwaltung der Hafenstadt Piräeus übertrugen.[9]

Die mit Terror verbundene Herrschaft der Dreißig dauerte allerdings nicht lange.

Die Gegner der Oligarchen sammelten sich im Exil.

Schon bald stellte der demokratische Exilpolitiker und Feldherr Thrasybulos eine Streitmacht von Gesinnungsgenossen zusammen und nahm den Kampf gegen die Dreißig auf.

Im Jahr 403 erlitten die Truppen der Oligarchen beim Hügel Munychia in der Nähe des Piräeus eine Niederlage; Kritias und Charmides fielen im Kampf.[10] Der militärische Erfolg der Aufständischen hatte einen Machtwechsel in Athen zur Folge, der zu Verhandlungen und schließlich zur Wiederherstellung der Demokratie führte.”


Auch interessant 😀 Der erste Hartzer der Geschichte:

Charmides: “Nach dem Verlust seines Vermögens lebt er von öffentlichen Mitteln, führt aber aus seiner Sicht ein besseres Leben als zur Zeit seines Wohlstands, da er nun nicht mehr unter der Angst vor Verlusten leidet.[6]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Charmides_%28Politiker%29

Warum wird so etwas in unseren Schulen nicht gelehrt? Unwichtig?